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Mercedes-Benz 300 SL Coupé NSL Rudge (W 198 I)

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NSL & RUDGE AB WERK

MATCHING NUMBERS & COLORS

ZWEITE HAND, SEIT 1997 IN DEUTSCHLAND

NUR 280 STÜCK MIT NSL MOTOR

ERSTAUSLIERFERUNG PORTUGAL

Technische Daten

Hersteller
Mercedes-Benz
Modell
300 SL Coupé
Baureihe
W 198 I
Tachostand
41.123 km
Produktionszeitraum
1954 - 1957
Baujahr
1956
Erstzulassung
28.07.1956
Motor
R6, 2996 ccm
Leistung
177 kW / 240 PS
Getriebe
4-Gang Schaltgetriebe
Kraftstoff
Benzin
Lenkung
Linkslenker
Farbe
Weißgrau (158)
Innenaustattung
Leder rot (1079) / crème (1060)
Hauptuntersuchung
Neu bei Verkauf
Stückzahl
1.400 Stück (280 mit NSL-Motor)
Restauriert
Matching-Numbers
H-Kennzeichen

Ausstattung und Besonderheiten

  • Motor mit Sonderteilen für sportliches Fahren (SA 10018)
  • Scheibenräder mit Rudge-Naben (SA 985-198)
  • Sonderausführung des Himmels (Leder crème)
  • Verlängerte Lenkspindel (SA 944-198)
  • Radio Becker Le Mans mit Adapter Reims und Hirschmann Antenne (SA 55 041/1)
  • Winkelmesser und Auswuchtgewichte, lose mitgeliefert (SA 101308)
  • Scheibenwaschanlage
  • Sonderpolsterung

Zustand und Technik

  • Matching Numbers (Motor, Getriebe, Fahrgestell, Aufbau)
  • Matching Colors (Außenfarbe, Lederausstattung, Innenraumhimmel)
  • Restaurierung 1997 - 1999 in Deutschland
  • Regelmäßige Wartung

Unterlagen und Dokumentation

  • Kopie der originalen Daimler-Benz Datenkarte
  • Zulassungsunterlagen Portugal
  • Buch mit Teilen der Rennsporthistorie aus Portugal
  • Fotodokumentation der Restaurierung 1997-1999
  • FIVA Identity Card
  • DEUVET Fahrzeugpass
  • Zwei Mille Miglia Teilnahmen

Fahrzeug beschreibung

Dieser 300 SL Flügeltürer der Baureihe W198 I ist etwas ganz Besonderes, denn er wurde ab Werk mit NSL-Motor, Rudge-Felgen und einem Innenraumhimmel aus Leder ausgeliefert. Bestellt wurde er über die portugiesische Daimler-Benz Niederlassung C. Santos in Porto, welche auch heute noch existiert. Laut der vorliegenden Datenkarte wurde er am 12.06.1956 per Bahn auf seine Reise zur Iberischen Halbinsel geschickt und am 28.07.1956 auf Sebastião A. Campos zugelassen, einen portugiesischer Rennfahrer. In den nächsten Jahren wurde er in verschiedenen Farben (meistens rot) in diversen Rennen eingesetzt, viele Bilder und Berichte davon sind in einem Buch festgehalten, welches dem Fahrzeug beiliegt. 

Im Jahr 1970 wurde der Flügel von einem Belgier erworben, welcher ihn restaurieren wollte und ihn dafür zerlegte. Doch das Projekt kam nie richtig in Fahrt und so schlummerte das seltene Fahrzeug 27 Jahre in seiner Scheune in der Nähe von Brüssel. Dort entdeckte es der heutige Besitzer und ließ den 300 SL in Einzelteilen nach Deutschland zu einer Fachwerkstatt für Oldtimer-Restaurierungen transportieren. Bis auf den Deckel des Wischwasserbehälters waren erstaunlicherweise alle Teile vorhanden.  

Der Flügeltürer wurde innerhalb von zwei Jahren liebevoll restauriert, wobei so viele Originalteile wie möglich erhalten wurden. Seitdem wird er regelmäßig eingesetzt, unter anderem bisher zwei Mal bei der Mille Miglia (zuletzt 2019).

Ein Highlight ist der Motor: Mercedes nannte ihn damals umständlich "Motor mit Sonderteilen für sportliches Fahren" - dahinter verbirgt sich ein sportlich abgestimmter Motor mit einer angepassten Nockenwelle (NSL = Nockenwelle Super Leicht) und einem Sportauspuff, wodurch das Coupé nochmal bissiger wurde und nun etwa 240 PS leistet. Eine weitere Besonderheit sind die "Scheibenräder mit Rudge-Naben", also Felgen mit Zentralverschluss, gedacht für den sportlichen Einsatz. Außerdem ist es eines der wenigen Exemplare, welches mit einem Innenraumhimmel aus Leder in crème ausgeliefert wurde.

Der 300 SL befindet sich in einem tadellosen, leicht patinierten Zustand. Er wurde regelmäßig gefahren und genoss eine sorgfältige und regelmäßige Wartung. Durch das Sportfahrwerk liegt der Wagen toll auf der Straße und begeistert einen bei jeder Kurbelwellenumdrehung. Dank seiner Seltenheit ist der Gullwing ein perfektes Sammlerstück, welches aber auch ohne weiteres direkt bei der nächsten Mille Miglia eingesetzt werden kann.

Historie der Baureihe

Der 300 SL der Baureihe W 198 geht auf den Rennsportwagen Mercedes-Benz W 194 zurück. 1951 beschloss Daimler-Benz, an Rennen teilzunehmen und zu diesem Zweck einen Sportwagen zu bauen. Im Jahr 1952 nahm der W194 an den wichtigsten Rennen des Jahres teil. Der neue SL startete Anfang Mai bei der Mille Miglia und erreichte den zweiten Platz, beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans gewann der 300 SL die ersten beiden Plätze.

Die Serienproduktion des 300 SL war ursprünglich nicht geplant. Die Idee eines abgeschwächten Grand- Prix-Wagens, der auf wohlhabende Leistungsenthusiasten auf dem boomenden amerikanischen Nachkriegsmarkt zugeschnitten sein sollte, wurde 1953 vom US-amerikanischen Mercedes-Importeur Max Hoffman bei einem Direktorentreffen bei Daimler-Benz in Stuttgart vorgeschlagen. Der neue Generaldirektor von Mercedes, Fritz Koenecke, stimmte dem zu, als Hoffman 1.000 Autos bestellte. Darüber hinaus wurde die Produktion eines kleineren Roadsters, des Mercedes-Benz 190 SL, angekündigt, nachdem Hoffman einen weiteren Auftrag über 1.000 der 190 SL erteilt hatte.

Die beiden Sportwagen feierten ihre Premiere auf der International Motor Sports Show in New York, die im Februar 1954 stattfand. Mercedes-Benz erlebte auf dem Automobilsalon eine sehr positive Besucherresonanz, die Serienproduktion des 300 SL Coupés begann schließlich im August 1954 im Werk Sindelfingen.

Der Motor für den 300 SL basierte auf dem M186 aus der 300 „Adenauer“-Limousine (W 186). Um eine rennbereite Leistung zu liefern, wurden unter anderem eine Trockensumpfschmierung und eine mechanische Benzindirekteinspritzung von Bosch verbaut, eine Premiere im Automobilbau. Der sogenannte M198-Motor produziert 215 PS bei 5.800 U/min und 275 Nm Drehmoment bei 4.600 U/min. Damit die große Ansaugbrücke unter die flache Motorhaube passt, wurde der Motor um 50 Grad nach links geneigt. Der von Rudolf Uhlenhaut entwickelte Gitterrohrrahmen des 300 SL wiegt schlanke 82 kg und sorgt für eine hohe Stabilität. Allerdings war dies der Grund dafür, dass keine normalen Türen verwendet werden konnten und die Konstrukteure auf die heute weltberühmten Flügeltüren ausweichen mussten. 

Der Sportwagen des Jahrhunderts zieht einen sofort in seinen Bann und begeistert immer noch Jung und Alt - eine Legende, die auch noch mindestens das nächste Jahrhundert für Begeisterung sorgen wird.

Preis

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Mercedes-Benz 300 SL Coupé NSL Rudge (W 198 I) Exposé

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