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Daimler Motorkutsche

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ORIGINALER
NACHBAU

SELTENES
SAMMLERSTÜCK

MWST.
AUSWEISBAR

VOLL
FUNKTIONSTÜCHTIG

Technische Daten

Hersteller
Gottlieb Daimler
Modell
Motorkutsche
Baureihe
orig. Nachbau
Baujahr
1886
Leistung
0,8 kW / 1,1 PS
Kraftstoff
Benzin

Fahrzeug­beschreibung

Am 8. März 1886 bestellte Gottlieb Daimler bei der Wagenbaufabrik Wilhelm Wimpff & Sohn in Stuttgart eine Kutsche in der Ausführung "Americaine", angeblich zum bevorstehenden Geburtstag seiner Frau Emma. In Wahrheit wollte er sie aber als weiteren Versuchsträger mit der Standuhr ausrüsten. Gegenüber dem Motor aus dem Reitwagen hatten Daimler und Maybach den Hubraum nahezu verdoppelt, und die Leistung konnte dementsprechend auf 1,1 PS gesteigert werden. Die Motorkutsche wurde im Jahre 1887 von Luft- auf Wasserkühlung umgerüstet. Zu diesem Zweck wurde ein großflächiger Lamellenkühler unterhalb der hinteren Sitzbank montiert.
Daimlers Motorkutsche war das erste vierrädrige Fahrzeug, das von einem schnelllaufenden Verbrennungsmotor angetrieben wurde. Daimler dachte zunächst nicht an eine Weiterentwicklung oder gar Serienproduktion seiner Motorkutsche. Im Anschluss an die Motorkutsche wurde der Motor als Antrieb in ein Luftschiff eingebaut, womit Daimler schließlich auch nach Erde und Wasser das dritte Element „Luft“ eroberte. Es startete als erstes motorisiertes Luftschiff der Welt im Sommer 1888 auf einen zehn Kilometer langen Jungfernflug.

Historie der Baureihe

Gottlieb Wilhelm Daimler wird 1834 geboren. Zunächst erlernt Gottlieb Daimler das Handwerk des Büchsenmachers. Nach vier Jahren Arbeit in einer Maschinenbaufabrik im Elsass beginnt er ein Maschinenbau-Studium in Stuttgart. Danach geht er für zwei Jahre nach England. Nach seiner Rückkehr arbeitet er kurze Zeit als Konstrukteur in Geislingen. Dann wechselt er nach Reutlingen, wo er Wilhelm Maybach begegnet. Dieser geniale Autodidakt begleitet Daimler künftig zu allen beruflichen Stationen. Zunächst gehen sie zur "Gasmotorenfabrik Köln Deutz Aktiengesellschaft". Dort gehören die beiden Konstrukteure ab dem Jahr 1872 zum Entwicklungsstab der Firma.
Bei Deutz arbeitet auch Nikolaus Otto, der 1867 auf der Pariser Weltausstellung den ersten Preis mit seinem Otto-Motor errungen hat. Dieser Motor verbrennt Benzin und ist wesentlich leichter und handlicher als der bis dahin verwendete Gasmotor. Mit Hilfe Daimlers kommt der Otto-Motor zur Serienreife. Doch bald kommt es zu Streitigkeiten mit Otto. Daimler unterliegt im Machtkampf und wird aus der Gasmotorenfabrik Deutz entlassen. Allerdings als reicher Mann, denn die Aktien der Gesellschaft sind unter seiner Leitung im Wert stark gestiegen. Jetzt kann er sein eigenes Unternehmen aufbauen.
Zusammen mit Maybach geht Daimler nach Cannstatt, wo sie 1882 eine aufwendige Versuchswerkstatt einrichten. Dort forschen die beiden Erfinder zusammen mit Mechanikern an kleinen, schnelllaufenden Benzinmotoren. Am 3. April 1885 war es dann so weit, Daimler erhielt das Patent für die sogenannte „Standuhr“. 1885 bauen sie diesen Motor in den zweirädrigen sogenannten "Reitwagen". Somit erschufen sie zugleich das erste Fahrzeug mit Benzinmotor und das erste Motorrad der Welt. 

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